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Solemare Sardegna Charter


© Solemare Società Cooperativa | Vico I Roma n.1 Soleminis CA | Marina di Villasimius | 04207310923

 

Capo Carbonara - Villasimius, Sardegna

Das Meeresschutzgebiet Capo Carbonara (AMPCC) liegt im Südosten Sardiniens und wurde 1998 per Dekret des Umweltministeriums eingerichtet, 1999 geändert und 2012 vollständig ersetzt. Mit einer Fläche von etwa 14.360 Hektar ist die AMPCC das drittgrößte Meeresschutzgebiet Sardiniens und in vier Schutzstufen unterteilt: Zone A (Vollreservat), Zone B (Allgemeinreservat), Zone C (Teilreservat) und D (Versuchsreservat).
 

Das Gebiet des Meeresschutzgebiets Capo Carbonara erstreckt sich von Cala Pisano bis Punta Is Proceddus und umfasst den Meeresabschnitt, der die Inseln Serpentara und Cavoli umgibt, sowie zahlreiche kleinere Felsen wie den Congresso, die Proci, Santo Stefano und die Variglioni und mehrere Untiefen wie Ancore, Berni, Dotti, Libeccio, Mezzo, Piscaddedus und Santa Caterina.
 

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ZONE

Zum wirksamen Schutz der Umwelt werden Meeresschutzgebiete in drei unterschiedliche Zonen mit verschiedenem Schutzniveau unterteilt, die zwar kein absolutes Verbot der traditionellen meeresbezogenen Tätigkeiten vorsehen, deren Ausübung jedoch je nach Erfordernissen des Naturschutzes regeln. 


Das Meeresschutzgebiet Capo Carbonara hat eine vierte Zone eingeführt; die Zone D ist eine neue, sogenannte „Experimentelle Reserve“, bestehend aus einem zwei Seemeilen breiten Pufferstreifen. Ziel ist es, den größtmöglichen Schutz der ökologisch wertvollsten Bereiche zu gewährleisten, die in den Zonen der Vollreserve (Zone A) liegen, indem die gesetzlich festgelegten Auflagen angewandt werden. Mit den Zonen B, C und D soll ein abgestufter Schutz sichergestellt werden, der die Erhaltung der Umweltwerte mit der Nutzung und dem nachhaltigen Gebrauch der Meeresumwelt verbindet.


Die vier Zonentyen sind durch geografische Koordinaten abgegrenzt und in der dem Errichtungsdekret beigefügten Kartografie angegeben, die im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Außerdem sind die Grenzen der Zonen A durch gelbe Bojen auf See und gelbe Pfähle an Land gekennzeichnet, die mit einem Nachtblinklicht ausgestattet sind.

 

  • Zone A, Vollreserve, für alle Tätigkeiten gesperrt, die der Meeresumwelt Schaden oder Störung zufügen könnten. Die Zone A ist das eigentliche Herz des Schutzgebiets. In dieser Zone, die in kleinen Bereichen ausgewiesen ist, sind in der Regel ausschließlich wissenschaftliche Forschung und genehmigte Servicetätigkeiten erlaubt. 

 

  • Zone B, Allgemeinreserve, sind eine Reihe von Tätigkeiten zulässig und von der Verwaltungsstelle geregelt, die zwar eine Nutzung der Umwelt ermöglichen, dabei aber mit möglichst geringer Auswirkung einhergehen.

 

  • Zone C, Teilreserve, sind die Nutzungsaktivitäten und der nachhaltige Gebrauch des Meeres mit geringer Umweltbelastung zulässig und von der Verwaltungsstelle geregelt. Diese Zone stellt den Pufferstreifen zwischen den Bereichen mit höherem Naturwert und den äußeren Sektoren des Meeresschutzgebiets dar.

 

  • Zone D, Experimentelle Reserve, verlängert den Abstand von der Küste um zwei Seemeilen und bildet einen weiteren Pufferstreifen, der ein wichtiges Schutzelement hinzufügt.


 

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Die wunderschönen Felsen an den Stränden, die weiten Wiesen der Posidonia oceanica und die verbreiteten marinen bioklastischen Sedimente verleihen Capo Carbonara eine Land- und Meereslandschaft von höchstem Umweltwert. Und gerade wegen dieses großen Wertes wurde das AMP auch als ASPIM-Gebiet (Besonders geschütztes Gebiet von mediterraner Bedeutung) gemäß der Barcelona-Konvention zum Schutz des Mittelmeers vor den Risiken der Verschmutzung anerkannt. 

Sein Umfang fällt zudem fast vollständig mit dem Gebiet von gemeinschaftlichem Interesse Isola dei Cavoli, Serpentara, Punta Molentis und Campulongu zusammen, das gemäß der Habitat-Richtlinie 92/43/EWG eingerichtet wurde, und es gibt mehrere besondere Schutzgebiete (ZPS), die gemäß der Vogelschutz-Richtlinie 79/409/EWG ausgewiesen wurden.​​